Archiv für Kategorie ‘Technik-News’

Google Chromecast in Deutschland erhältlich

Der HDMI-Stick von Google „Chromecast“ ist seit heute bei Amazon bestellbar! Er ist dort für 35€ zu haben.

Das es den Stick in den USA schon eine Weile gibt, gibt es auch bereits ein paar Apps, die man damit nutzen kann. Die interessantesten dürften hierbei die folgenden beiden sein:

AllCast:
Mit dieser App kann man alle Videos, Bilder, usw. vom Smartphone an den Chromecast senden!

Mediathek Cast:
Diese App bietet Zugriff auf die Inhalte verschiedener Mediatheken (ARD, ZDF, 3SAT und ARTE) und im Gegensatz zum direkten Aufruf, stehen die Inhalte auch in HD bereit.
Da wir ja inzwischen alle GEZ bezahlen, kann man die Mediatheken auch nutzen.

Das einzige was mich vom Kauf abgehalten hat, ist, dass man das neue Amazon Prime Instant Video nicht mit dem Chromecast nutzen kann. Ich warte daher noch, ob das nachgeliefert wird oder was aus den Gerüchten eines ähnlichen Sticks von Amazon wird. „Infos“ dazu findet man z.B. bei mobiFlip

Windows 7 bereits 240 Millionen mal verkauft

Windows 7 ist fast ein Jahr auf dem Markt. Das wurde von Microsoft zum Anlass genommen, die aktuellen Verkaufszahlen zu veröffentlichen.

Danach wurde das neue Betriebssystem bereits über 240 Millionen mal verkauft. So schnell wurde bisher noch kein Betriebssystem verkauft. Im September diesen Jahres waren bereits rund 93% aller neu verkauften Komplett-PCs mit Windows 7 ausgerüstet.  Da wundert es auch nicht, dass Microsoft im Juli einen Quartalsgewinn von etwas über 4,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet hat.

Windows 7 ist zwar extrem erfolgreich, aber es wird noch eine Weile dauern, bis es den Marktanteil von Windows XP erreicht, der momentan etwas über  60% entspricht.

Leichter hat es das Betriebssystem aber ab morgen, da dann der Retail-Vertrieb von XP endet. Von diesem Zeitpunkt an darf XP nicht mehr vorinstalliert auf PCs oder als Retail-Variante verkauft werden, ausgenommen sind natürlich noch vorhandene Lagerbestände, die aber sehr bald abverkauft sein werden.

 

seen at winfuture.de

Android-Smartphone zum Selbstkonfigurieren

Das StartUp-Unternehmen Synapse-Phones hat ein Marktlücke im Smartphone-Markt entdeckt und bieten ein Smartphone an, das der Kunde nach seinen Bedürfnissen konfigurieren kann.

 

Das Synapse One ist mit einem 4″ Display mit einer Auflösung von 480×800 Pixeln und einem 1GHz Prozessor ausgestattet und wird mit Android 2.2 (Froyo) ausgeliefert. Zusätzlich ist es mit den gängigen Sensoren und A-GPS ausgestattet.

Das wars dann aber schon mit der nicht veränderbaren Ausstattung. Der Kunde den Rest seinen Bedürfnissen anpassen. Hierzu gehören die rückwärtige Kamera inklusive Kameralicht, das verbaute WLAN-Modul und GSM-Modul, den internen Speicher und Arbeitsspeicher, Ausgänge, DVB-T und den mitgelieferten Akku.

Je nach Konfiguration kostet das Handy zwischen 299€ und 684€

 

seen at golem.de

Xmarks vielleicht doch nicht tot?

Bei Xmarks handelt es sich um ein browserübergreifendes Lesezeichen-Synchronisations-Tool. Es gibt zwar inzwischen bei den meisten Browsern integrierte Tools, die es erlauben browserintern auf verschiedenen Systemen abzugleichen, aber eben nicht zwischen verschiedenen Browser. Genau das macht das Tool so interessant für die Benutzer.

Vor einigen Tagen hieß es nun, dass das Angebot von Xmarks Anfang 2011 eingestellt werden soll.

Wie es aber scheint haben die Entwickler nicht mit einem solchen Ansturm an Interessenten gerechnet, die diesen Dienst weiterführen würden. Aus diesem Grund wurde im Blog des Herstellers nun eine eventuelle Alternative vorgestellt. Man kann sich über http://www.pledgebank.com/XmarksPremium eintragen, falls man dazu gewillt wäre für das Tool eine jährliche Gebühr von 10 – 20$ zu zahlen.

Bisher wurde vom Hersteller aus verschiedenen Gründen auf eine Bezahlvariante verzichtet:

  • Der Dienst wurde mit Ziel gegründet aus den Daten, die über die synchronisierten Lesezeichen ermittelt werden, neue Dienste zu entwerfen, die von vielen Internetnutzern täglich genutzt werden
  • Tests mit dem Tool Einnahmen zu generieren, wie z.B. über die Mozilla-Spende, bei der Nutzer nach dem Download 7$ spenden, oder auch spezielle Bezahlfeatures, wurden nicht angenommen
  • Es gibt inzwischen browserinterne Funktionen, die die Synchronisation ebenso ermöglichen (derzeit nutzen wohl nur etwa 25% der Nutzer das Tool browserübergreifend)

Der Hersteller hofft nun aber dennoch, dass genügend Nutzer bereit wären für Xmarks zu bezahlen, damit der Dienst nicht eingestellt werden muss.

 

seen at blog.xmarks.com

Mehr Spiele-Downloads als Ladenverkäufe in den USA

Der Onlineverkauf von Medien aller Art gewinnt immer mehr an Bedeutung. Viele denken hierbei vermutlich an Musik. Das ist natürlich nicht verwunderlich wenn man nur mal an ITunes oder Amazon und die ganzen anderen Anbieter mit Ihren MP3-Downloads denkt.

Es ist aber nicht die Musikbranche, die dies immer mehr zu spüren bekommt. Gerade was PC-Spiele angeht, so ist hier ein enormes Wachstum zu erkennen.

Einer Studie nach wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres in den USA mehr Spiele online verkauft als in Ladengeschäften. So gingen hier ca. 58% (11,2 Mio.) der Spiele über die virtuelle Ladentheke und nur ca. 42% (8,2 Mio.) über die reale. Interessant ist hierbei aber, dass die Onlineverkäufe aber nur ca. 43% der Umsätze erzielen. Dies liegt, laut der Studie, an den höheren Preisen in den Geschäften. Mit ein Grund warum immer mehr Kunden online kaufen. Viele verzichten gerne auf die Verpackung und die „Extras“ um etwas sparen. Im Zeitalter von riesigen Festplatten ist es auch kein Problem mehr die Spiele lokal zu speichern, auch wenn dies nicht immer nötig ist (siehe z.B. steam).

Aus der Studie geht aber auch noch hervor, dass trotz der Umsätze durch den Onlineverkauf diese generell zurückgehen. So wurde ca. 21% weniger umgesetzt und 14% weniger Exemplare verkauft als im gleichen Zeitraum im Jahre 2009.


seen at winfuture.de

Intel und Micron liefern TLC-NAND-Speicher aus

Intel und Micron haben begonnen TLC-NAND-Speicher auszuliefern.

TLC steht hier für Triple-Level-Cell. Es handelt sich hierbei im Gegensatz zu SLC- und MLC-NAND-Speicher, der 3 Bits pro Zelle unterbringen kann. Bei SLC ist es nur 1 Bit und bei MCL 2 Bits.

Durch die Strukturgröße vom 25nm kann man deshalb wesentlich kleinere Chips herstellen. So ist ein 8GB-Chip (64Gigabit) um ca. 25% kleiner als die bisher kleinsten Chips mit einer solchen Kapazität. Durch die Verkleinerung der Chips können diese auch billiger hergestellt werden.

Das ganze hat aber einen gr0ßen Nachteil: Die TLC-Chips sind langsamer und anfälliger als MLC- und SLC-Chips. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass diese Chips Einzug in Festplatten oder dergleichen hat, sie dürften eher in Geräten untergebracht werden bei denen es nicht so sehr um Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit geht.

Ich persönlich finde es zwar toll, dass die Entwicklung in diesem Bereich vorangeht, aber mir wäre es lieber, wenn hier die vorhandenen Prozesse verbessert werden, damit der SLC- und MLC-Speicher endlich in bezahlbare Bereiche kommt. Ich bin mir nicht sicher was Speicher bringen soll der anfälliger und langsamer ist. Macht es wirklich Sinn die Kosten nur durch schlechtere Qualität zu drücken?

seen at golem.de

5 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden

Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens IMS Research wird in Kürze das 5. milliardste Gerät mit dem Internet verbunden werden. Ebenso geht aus der Studie hervor, dass sich die Zahl in den nächsten 10 Jahren vervierfachen wird. Ganz schön beeindruckend wenn man sich im Vergleich dazu mal die derzeitige Weltbevölkerung mit ca. 6,9 Milliarden Menschen vor Augen führt.

Derzeit sind etwas 1 Milliarde Computer regelmäßig mit dem Internet verbunden. Die Zahl von Smartphones liegt sogar über dieser Zahl und in 10 Jahren geht die Studie von etwa 6 Milliarden Geräten aus.

Der weitaus größere Teil wird aber aus sogenannten Smart Grids zur Verkehrssteuerung und öffentlichen Überwachung  und Sensornetzwerken bestehen. Hinzu kommt dann noch die steigende Anzahl an internetfähigen Fernsehern und Autos, digitale Bilderrahmen und EBook-Reader.

seen at networkworld.com

Google Street View und die Vorablöschung [UPDATE]

Ab sofort bietet Google die Möglichkeit die Unkenntlichmachung von Gebäuden oder Grundstücken in Google Street View zu beantragen. Unter https://streetview-deutschland.appspot.com/submission kann man diverse Angaben zum Objekt machen, das unkenntlich gemacht werden soll.

Um den Missbrauch zu verhindern, wird Google den Authorisierungscode an die hinterlegte Anschrift senden und den benötigten Link per E-Mail versenden. Die Vorabbeantragung kann bis zum 15. September vorgenommen werden. Anschließend wird es nur noch möglich sein, einzelne Bilder zu melden. Vielen Datenschützer ist die Widerspruchsfrist von 4 Wochen zu kurz und wünschen hier zumindest eine Verdopplung der Frist.

Google bestätigte inzwischen auch, dass der Start der Applikation nicht ganz reibunglos verlief. Laut eines Sprechers gab es technische Probleme. So war die Seite zu beginn z.B. teilweise nicht zu erreichen.

seen at zdnet.de


UPDATE:

Google hat nach Drängen der Datenschützer die Vorabfrist auf 8 Wochen erhöht. Ebenso hat der Konzern klargestellt, dass man auch noch nach Ablauf der Frist eine Unkenntlichmachung beantragen kann.


Flash erhält Einzug auf Android-Smartphones

Seit heute gibt es den Flash-Player 10.1 für das Nexus One. Die Version löst die bisher verfügbare Beta ab. Die Software kann über den Android Market heruntergeladen werden.

Damit ist Flash nun offiziell zumindest auf dem ersten Android-Smartphone verfügbar. Da hierfür aber unbedingt Android 2.2 nötig ist, wird es noch eine Weile dauern bis es generell Einzug erhält. Derzeit gibt es nur noch ein weiteres Smartphone, bei dem  Android 2.2 zur Verfügung steht: das HTC Desire! Wann der Flashplayer hierfür erscheint ist noch nicht bekannt.

Das ganze wird viele Leute bestimmt sehr freuen. Leider ist Flash ja doch sehr verbreitet.

seen at golem.de

Windows Phone 7 kommt ohne Speichererweiterung

Microsoft hat bekanntgegeben, dass Sie es nicht erlauben werden, dass Ihre Partner im Windows Phone 7 einen Kartenleser zur Speichererweiterung einbauen. Zumindest keinen der von außen erreichbar ist.

Laut eines Sprecher soll hierdurch ein besonders hohes Sicherheitsniveau erreicht werden. Zum Speicherausbau soll man dann das Telefon zum Hersteller schicken oder es in einem Laden des Mobilfunkanbieters machen lassen. Was das dann wohl wieder kostet?

Genau dieses „Feature“ war schon beim IPhone ein K.O.-Kriterium für mich! Und damit ist das Windows Phone 7 für mich auch gestorben!

Wieso kommt denn bitte auf solche Ideen? Muss man denn an jedem bisschen noch was verdienen und dem Benutzer deswegen alle Freiheiten nehmen?

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